Als Ausländer in Deutschland studieren: So sind die Gebühren geregelt

Normalerweise zahlst du für dein Studium in Deutschland keine Studiengebühren. Es gibt aber ein paar Ausnahmen, die du kennen solltest. Ob du Studiengebühren zahlen musst, hängt von deinem Heimatland und deiner Hochschule ab.

Studiengebühren unterscheiden sich in jedem Bundesland

Seit 2014 gibt es in Deutschland keine allgemeinen Studiengebühren mehr. Das bedeutet, dass auch deutsche Studierende keine Gebühren für ihr Studium zahlen. Davon gibt es je nach Bundesland aber Ausnahmen.

Wenn du eine Staatsangehörigkeit von einem Land der Europäischen Union (EU) oder eines Vertragsstaats aus dem Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) hast, zahlst du keine Studiengebühren. Dein erstes Studium ist dann immer von Gebühren befreit.

Falls du aus einem Land kommst, dass nicht zur EU oder zum EWR gehört, sieht das anders aus. Dafür legen die Bundesländer und zum Teil auch die Hochschule selbst ihre Gebühren fest. Dabei gibt es durchaus große Unterschiede.

Es lohnt sich also, deinen Studienort auch nach der Höhe der Studiengebühren zu wählen. Selbst wenn du aufgrund deines Herkunftslands Gebühren zahlen musst, ist es vielleicht möglich, eine Hochschule oder eine Universität mit geringen Gebühren zu wählen.

Diese Regeln gelten für das Zweitstudium

Falls du in deinem Heimatland schon ein Studium beendet hast und in Deutschland ein zweites Studium machen willst, gelten andere Regeln. Auch wenn du schon arbeitest und neben deiner Arbeit studierst, musst du bestimmte Vorschriften beachten. In diesen Fällen kann es sein, dass du Studiengebühren zahlen musst.

Wie beim ersten Studium legen die Bundesländer und die Hochschulen selbst die Gebühren für das zweite Studium fest. Eine einheitliche Regelung gibt es also nicht. Wenn du planst, dein Studium in Deutschland fortzusetzen oder neben deinem Beruf zu studieren, informiere dich genau zu den Gebühren.

Private Hochschulen verlangen immer Gebühren

Natürlich musst du nicht unbedingt an einer staatlichen Universität oder einer Fachhochschule studieren. Vielleicht entscheidest du dich für die Anmeldung an einer privaten Hochschule, weil es deinen Studiengang nur dort gibt oder weil du dir bessere Aussichten für deinen Beruf versprichst.

Eine private Hochschule wird vom deutschen Staat nicht unterstützt. Das bedeutet, dass alle Kosten aus den Studiengebühren zu decken sind. Für dich heißt das, dass du fast immer mit Gebühren rechnen musst. Dabei spielen dein Herkunftsland und deine Staatsangehörigkeit keine Rolle.

Zwar gibt es keine pauschale Angabe zur Höhe der Gebühren an einer privaten Hochschule. Im Bachelorstudium musst du aber etwa mit 500 Euro im Monat an Gebühren rechnen. Dazu kommen noch die Kosten für deinen Lebensunterhalt, für Miete und vieles mehr.

In manchen Universitäten gibt es die Möglichkeit, die Gebühren erst zu bezahlen, wenn du im Berufsleben stehst und Geld verdienst. Falls du dir eine Hochschule mit Studiengebühren aussuchst, frage gerne nach, zu welchem Zeitpunkt du das Geld zahlen musst.

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